Veröffentlicht in der PNP am 29.11.18

                                               Bild: fabianvogl.com

Pfarrkirchen/Simbach/Reut.
111 Schulen aus ganz Bayern sind in München von der Initiative "MINT Zukunft schaffen" für ihr besonderes Engagement im Bereich der naturwissenschaftlich-technologischen Bildung geehrt worden. Unter den Preisträgern sind auch vier Schulen aus dem Landkreis: Als "MINT-freundliche Schulen" wurden die Grundschule Reut und die Realschule Pfarrkirchen ausgezeichnet. Als "Digitale Schule" wurde die Realschule Simbach geehrt. Über beide Auszeichnungen "Digitale und MINT-freundliche Schule" darf sich das Gymnasium Pfarrkirchen freuen.

"Kinder und Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, ist ein wichtiges Anliegen unserer bayerischen Bildungspolitik. Wir setzen uns für die MINT-Förderung an bayerischen Schulen ein, weil sich den jungen Menschen in diesem Bereich Zukunftschancen eröffnen", betonte Kultusminister Michael Piazolo.

Bei der Festveranstaltung vor Ort gratulierte Ministerialdirektor Herbert Püls vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus: "Die ausgezeichneten Schulen leisten einen wertvollen Beitrag, um frühzeitig das Interesse junger Menschen an den MINT-Fächern zu wecken. In enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft schaffen sie ein lebendiges Netzwerk zur MINT-Förderung mit vielfältigen Angeboten – von spannenden Workshops für Schülerinnen und Schüler bis bin zu Informationsveranstaltungen zu Ausbildung und Studium in diesem Bereich. Ich danke allen Beteiligten für ihr großes Engagement." 

Die Auszeichnung "MINT-freundliche Schule" erhalten Schulen, die einen deutlichen Schwerpunkt auf die Förderung ihrer Schülerinnen und Schüler in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) legen. Mit dem Titel "Digitale Schule" werden Schulen geehrt, die zudem ein ausgeprägtes digitales Profil entwickelt haben.

Die Auszeichnung wird vergeben von der Initiative "MINT Zukunft schaffen" in Zusammenarbeit mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft. "Unsere 1700 MINT-freundlichen Schulen – so wie andere interessierte Schulen auch – öffnen sich stärker und stärker für die Digitalisierung", sagte Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative "MINT Zukunft schaffen!". Diese wollen Schulentwicklung mit digitaler Transformation verknüpfen. "Mit unserem Auszeichnungsprogramm ‚Digitale Schule‘ setzen wir jetzt ein wichtiges Zeichen, um die Schulen auch bei diesem komplexen Thema zu unterstützen. Wir zeigen einen Zielrahmen und die Leitplanken für den Weg auf. Damit sind wir wichtige Brückenbauer für den hoffentlich bald kommenden Digitalpakt Schule und unsere ausgezeichneten Schulen sind die digitalen Vorreiter."

Als bundesweites Netzwerk ist "MINT Zukunft schaffen" eine Multiplikatoren-Plattform für vielfältige MINT-Aktivitäten von Verbänden und Unternehmen und umfasst ein breites Angebot von Workshops zur Berufs- und Studienorientierung bis hin zu Fortbildungen für Lehrkräfte, heißt es in der Pressemitteilung des Kultusministeriums. − red